Das Cover von Quart Nr. 46 könnte als Anleitung zum Bau einer Zeitmaschine gelesen werden – oder als Teilchenbeschleuniger für Gedanken. Es stammt von der international bekannten Künstlerin Jorinde Voigt. Thomas D. Trummer, Direktor des Kunsthauses Bregenz, nähert sich dem Werk der Künstlerin in einem Porträt. Jorinde Voigt – Bewegung, Wahrnehmung, Linie Was bedeutet es, eine Bewegung zu Ende zu führen? Was heißt es, sie an ihren Anfang zurückzuführen – oder, noch paradoxer, wenn sie am Ende in einen neuen Anfang mündet? Solche Fragen sind nicht bloß theoretischer Natur, sie lassen sich im Denken allein kaum beantworten. Sie verlangen nach einer Handlung, nach einer Geste, in der das Denken selbst Bewegung wird und sichtbar hervortritt. (…)